Josha Frey betont die Bedeutung des Europarats im beruflichen Gymnasium

 

Rund um die Gedenktage von Europarat und Europäischer Union wird seit vielen Jahren eine bundesweite Europawoche im Mai in den Schulen durchgeführt. Der 5. Mai erinnert an die Gründung des Europarates mit Unterzeichnung Zehnmächtepaktes am 5. Mai 1949 in London. Der Europarat ist damit die älteste originär politische Organisation Europas, deren Ziel die Entwicklung gemeinsamer demokratischer Prinzipien ist. Seit 1964 wird zur Erinnerung an den Gründungstag ein Europatag begangen. Deutschland ist seit 1951 Mitglied im Europarat. Seit 2007 findet auch jedes Jahr im Frühjahr der EU-Projekttag an Schulen statt, an dem Politikerinnen und Politiker mit Schülerinnen und Schülern über die EU diskutieren.


Auch in diesem Jahr ließ Josha Frey, MdL, Europapolitischer Sprecher und Suchtpolitischer Sprecher der Grünen, es sich nicht nehmen, sich den Fragen von Schülerinnen und Schüler zu stellen. Er vertritt seit 2016 das Land Baden-Württemberg im Kongress des Europarats. In dieser Funktion besuchte er zwei Klassen des beruflichen Gymnasiums in der Mathilde-Planck-Schule in Lörrach.


Dort wurde er von Rektorin Monika Mareis und Fachlehrerin Anita Firner begrüßt und den Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Die gut vorbereiteten Klassen konnten dabei zum Beispiel den Unterschied zwischen „Europarat“ und „Europäischem Rat“ kennenlernen, aber auch Details aus dem Leben eines Abgeordneten.


Besonderes Interesse fand bei den Schülerinnen und Schülern der Widerspruch in der aktuellen Behandlung von Flüchtlingen in Deutschland, wo doch Deutschland Unterzeichner der Europäischen Menschenrechtscharta ist, und dennoch Menschen in Krisengebiete, wie Afghanistan abschiebe.


Die friedensstiftende Rolle der Europäischen Integration im Rahmen der Europäischen Union hob der Lörracher Wahlkreisabgeordnete hervor, da wir nach drei Kriegen mit Frankreich nun über 70 Jahre friedlich mit unserem Nachbarn zusammenleben – das habe es die letzten 200 Jahre nicht gegeben.


„Viele junge Menschen kennen die Zeit der Grenzkontrollen, der Roaminggebühren und der Zölle nicht mehr, weshalb es besonders wichtig ist, in den Schulen auf die Errungenschaften der Europäischen Union hinzuweisen,“ ist der Abgeordnete Josha Frey überzeugt.

 

 

A. Firner, J. Frey, M. Mareis

 

 


 

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