Große Herausforderungen warten – Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen

 

82 Schüler haben an der Mathilde-Planck-Schule ihr Abitur bestanden.

 

Schulleiterin Monika Mareis gratulierte den Schülern herzlich und betonte in ihrer Ansprache im Rahmen des Abiballs die Verantwortung, welche die Schüler in Zukunft in Politik und Gesellschaft hätten. Angestoßen durch die Klimademonstrationen zu „Fridays for Future“, an denen viele der Schülerinnen und Schüler teilgenommen hatten, betonte Mareis, dass jeder in seinem Alltag überdenken müsse, wo eingefahrene Wege und Verhaltensweisen verändert werden könnten, um den Klimaschutz zu verbessern. Den Schülern gab sie mit auf den Weg, dass sie hoffentlich weiterhin einen nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung des Planeten leisten wollen und werden.

 

Auch der Abteilungsleiter der beruflichen Gymnasien Friedrich Suderland gratulierte den Schülern und wünschte sich in seiner Rede, dass die Abiturientinnen und Abiturienten das Lernen und den Erwerb von Kompetenzen als lebensbegleitende Aufgabe annähmen und einen Lebensweg fänden, der sie persönlich glücklich mache und es ihnen auch erlaube, zum Glück anderer beizutragen.

 

Anschließend wurden feierlich die Zeugnisse und Preise übergeben und gemeinsam mit Familie, Freunden, Lehrerinnen und Lehrern gefeiert.

 

 

Das Abitur an den unterschiedlichen Gymnasien haben bestanden

 

Biotechnologisches Gymnasium: Cihan Koc (Binzen), Hermann Wolfgang Friedrich Böhler (Grenzach-Wyhlen), Fine Meidinger (Grenzach-Wyhlen), Jan Braun (Hausen), Anna Luisa Janietz (Hausen), Sedrat Almuntaha Khalil (Inzlingen), Lena Bieg (Lörrach), Geraldine Koob (Lörrach), Dario Salvaggio (Lörrach), Sahra Todt (Rheinfelden), Damir Cancar (Rümmingen), Alessia De Giacomo (Schopfheim), Michelle Hofmann (Schopfheim), Malte Sauerwein (Steinen), Hellen Kimmig (Todtnau), Asilkan Gür (Weil am Rhein), Sina Heller (Weil am Rhein), Sarah Porzelt (Weil am Rhein), Sidney Leon Strauss (Weil am Rhein), Katharina Steinert (Wittlingen)

 

Ernährungswissenschaftliches Gymnasium: Eliaz Laurin Schmid (Efringen-Kirchen), Maike Hartmann (Grenzach-Wyhlen), Sarah Tschersich (Grenzach-Wyhlen), Hebatallah Khalil (Inzlingen), Kira Zerrer (Kandern), Vanessa Trefzer (Kleines Wiesental), Rebekka Linevych (Lörrach), Eveline Schönemann (Lörrach), Arta Sahiti (Rheinfelden), Merve Gölbasi (Schwörstadt), Gözde Cimen (Weil am Rhein), Markus Johannes Loh (Weil am Rhein) Vanessa Neron (Weil am Rhein), Tristan Storz (Weil am Rhein), Vincent Storz (Weil am Rhein), Isabelle Weidner (Weil am Rhein)

 

Sozialwissenschaftliches Gymnasium: Jana Itzin (Binzen), Elizaveta Cirikova (Efringen-Kirchen), Saskia Kim Hammer (Efringen-Kirchen), Laura Krenzlin (Efringen-Kirchen), Jana Schmid (Efringen-Kirchen), Saskia Schmid (Efringen-Kirchen), Yvonne Wechlin (Efringen-Kirchen), Sara Karkoschka (Eimeldingen), Sophie Levavasseur (Eimeldingen), Melanie Hilf (Hausen im Wiesental), Sofie Schmidt (Hausen im Wiesental), Samira Woelffle (Hausen im Wiesental), Paula Fischer (Kandern), Julia Bauer (Kleines Wiesental), Jasmin Absi (Lörrach), Patrizia Amberger (Lörrach), Julius Düwiger (Lörrach), Ian Calum Holderer (Lörrach), Viktoria Ivanov (Lörrach), Lea Anne-Karin Meier (Lörrach), Camilla Valduga (Lörrach), Leona Danieli (Lörrach), Johanna Hauri (Lörrach), Paulina Marx (Lörrach), Jana Möschlin (Lörrach), Janina Müller (Lörrach), Lisa Christina Nitsche (Lörrach), Marten Jasper Pruin (Lörrach), Samuel Schneider (Lörrach), Vanessa Stumböck (Lörrach), Lea Amrein (Rheinfelden), Thyra Hultsch (Rümmingen), Hanna Rowson (Schopfheim), Elisa Zerrer (Schopfheim), Daria Dünow (Steinen), Svea Hoppe (Steinen), Elena Neubauer (Steinen), Selina Braun (Todtnau), Louisa Arndt (Weil am Rhein), Tom Eise (Weil am Rhein), Veronika Grasmik (Weil am Rhein), Fiona Lee Rebetez (Weil am Rhein), Annemarie Müller (Wittlingen), Maike Katharina Vogl (Wittlingen), Emily Hochstatter (Zell im Wiesental), Jule Wassmer (Zell im Wiesental)

 

Jahrgangsbeste und Preisträger

 

Ein Lob für die Note 2,0 oder besser erhielten: Anna Luisa Janietz, Janina Müller, Lena Bieg, Vanessa Stumböck, Paula Fischer, Maike Hartmann, Emily Hochstatter, Hanna Rowson, Veronika Grasmik, Elisa Zerrer, Sofie Schmidt, Louisa Arndt, Jule Wassmer und Daria Dünow.

 

Einen Preis für die Note 1,5 oder besser erhielten: Tristan Storz, Selina Braun, Elena Neubauer, Hebatallah Khalil, Jana Möschlin und Hellen Kimmig. Diese Absolventinnen und Absolventen wurden für ein Stipendium von e-Follows.net vorgeschlagen.
Folgende Preise wurden für besondere Leistungen in einzelnen Fächern vergeben: Den Scheffel-Preis der literarischen Gesellschaft für die beste Abiturarbeit im Fach Deutsch erhielt Anna Luisa Janietz, die ebenfalls die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille vom Regierungspräsidium Freiburg für herausragende Leistungen im Fach Sport und außerunterrichtlichem sportlichem Engagement erhielt. Der Sprachpreis der Volksbank Dreiländereck für ausgezeichnete Leistungen in den Fächern Englisch und Italienisch ging an Elena Neubauer, den Preis der Landeszentrale für politische Bildung für herausragende Leistungen im Fach Geschichte und Gemeinschafskunde erhielt Hebatallah Khalil. Der Preis der Deutsch Mathematikervereinigung (DMV) ging an Tristan Storz, der ebenfalls den von der AOK gestifteten Kofrányi-Preis für ausgezeichnete Leistungen im Fach Ernährungslehre mit Chemie erhielt. Ebenfalls Tristan Storz sowie Hebatallah Khalil erhielten einen Preis der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Der von der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden gestiftete Preis für herausragende Leistungen im Fach Pädagogik und Psychologie wurde an Selina Braun verliehen.
Vorgeschlagen für die Studienstiftung des deutschen Volkes wurden Tristan Storz (Note 1,0) und Selina Braun (Note 1,1).

 

 


 

Traumberuf Erzieherin

 

Die Ausbildung an der Mathild-Planck-Schule Lörrach.

 

Von unseren Schülern produziert.

 

Zum Imagefilm der Fachschule für Sozialpädagogik.

 


 

 

Mathilde-Planck-Schule Lörrach ist beim Känguru der Mathematik dabei

 

am 21. März 2019

 

Känguru der Mathematik – das ist

 

 

ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in fast 80 Ländern weltweit  

ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird

eine Veranstaltung, die die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll

ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 9/10 und 11–13 zu lösen sind

ein Wettbewerb mit großen Teilnehmerzahlen: in Deutschland sind sie von 184 im Jahr 1995 auf knapp 911.000 im Jahr 2018 gestiegen.


 

 

Talent im Land – Stipendum für unsere Schülerin Logitha Annalingam


In Deutschland hängt der Bildungserfolg junger Menschen noch viel zu häufig von der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Eltern ab. Dabei ist gerade für Jugendliche aus benachteiligten Familien Bildung der Schlüssel zu einer selbstbestimmten und erfolgreichen Zukunft.


Das Stipendienprogramm Talent im Land unterstützt begabte Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft Hürden zu überwinden haben, auf ihrem Weg zum Abitur oder zur Fachhochschulreife. Finanzielle Förderung, ein begleitendes Seminarprogramm und individuelle Beratung helfen den Jugendlichen dabei, die eigenen Begabungen zu entfalten und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Mit Talent im Land setzen sich die Robert-Bosch-Stiftung und die Baden-Württemberg-Stiftung seit 2003 für gerechte Bildungschancen begabter Schülerinnen und Schüler ein. Über 550 Alumni stehen mit ihrer persönlichen Entwicklung für den Erfolg des Programms. (Quelle: www.talentimland.de)


Unsere Schülerin Logitha Annalingam besucht seit September 2017 das Sozialwissenschaftliche Gymnasium unserer Schule. Bemerkenswert ist, dass Logitha erst seit acht Jahren Deutsch lernt, aber dennoch den Oberstufenunterricht besuchen kann und dort viel Lernwillen zeigt. Eine besondere Herausforderung, die sie gut meistert, sind die langen Texte, die vor allem im Hauptfach Pädagogik/Psychologie verfasst werden müssen.
Logithas Bereitschaft, sich neuen Dingen gegenüber zu öffnen, zeigt sich auch in ihrer Freizeit. Sie engagiert sich für den Freundeskreis Asyl Rheinfelden. Ihre Aufgaben sind z. B. die Erarbeitung von Übersetzungen von Tamil ins Deutsche, das Vorbereiten von Festen, die Organisation von Ausflügen und die Übernahme von Patenschaften. Die Erfüllung von verantwortungsvollen Aufgaben wie diesen neben den steigenden schulischen Belastungen sind bemerkenswert. Darüber hinaus arbeitet Logitha am Projekt „Gesichter der Flucht“ mit. Weitere Informationen dazu finden Sie unter https://www.gesichter-der-flucht.info


Neben ihrem sozialen Engagement widmet sich Logitha in ihrer freien Zeit der Kunst. Sie interessiert sich für Fotografie und besonders Acrylmalerei und besucht regelmäßig einen Kunstkurs. Diese außergewöhnlich vielseitige Motivation, Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit wurde mit einem Stipendium von Talent im Land belohnt. Hierfür musste Logitha sich in einem persönlichen Gespräch mit einer Jury behaupten und bekommt nun seit Beginn des Schuljahres 2018/19 ein monatliches Stipendium, persönliche Beratung sowie Stipendiatentreffen, Seminare und weitere Bildungsangebote. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bei Bedarf Mittel für Nachhilfe in den Hauptfächern, Zuschüssen zu Klassenfahrten und zum Kauf eines Computers zu bekommen.


Im Rahmen einer Festverantaltung am 14.11.2018 in Stuttgart wurden insgesamt 51 neue Stipendiaten in das Programm aufgenommen.


Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg und wünschen Logitha weiterhin alles Gute!

 

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Übergabe des Kofrány Preises



 

Unser Bild zeigt Herrn Jastram von der AOK bei der Übergabe an Aulona Sahiti.

Der Preis wird für ausgezeichnete Leistungen im Fach Ernährungslehre mit Chemie vergeben.

Bei der Preisübergabe war auch Liesel Kiefer anwesend, die die Schülerin in diesem Fach unterrichtet hat.

 


 

Josha Frey betont die Bedeutung des Europarats im beruflichen Gymnasium

 

Rund um die Gedenktage von Europarat und Europäischer Union wird seit vielen Jahren eine bundesweite Europawoche im Mai in den Schulen durchgeführt. Der 5. Mai erinnert an die Gründung des Europarates mit Unterzeichnung Zehnmächtepaktes am 5. Mai 1949 in London. Der Europarat ist damit die älteste originär politische Organisation Europas, deren Ziel die Entwicklung gemeinsamer demokratischer Prinzipien ist. Seit 1964 wird zur Erinnerung an den Gründungstag ein Europatag begangen. Deutschland ist seit 1951 Mitglied im Europarat. Seit 2007 findet auch jedes Jahr im Frühjahr der EU-Projekttag an Schulen statt, an dem Politikerinnen und Politiker mit Schülerinnen und Schülern über die EU diskutieren.


Auch in diesem Jahr ließ Josha Frey, MdL, Europapolitischer Sprecher und Suchtpolitischer Sprecher der Grünen, es sich nicht nehmen, sich den Fragen von Schülerinnen und Schüler zu stellen. Er vertritt seit 2016 das Land Baden-Württemberg im Kongress des Europarats. In dieser Funktion besuchte er zwei Klassen des beruflichen Gymnasiums in der Mathilde-Planck-Schule in Lörrach.


Dort wurde er von Rektorin Monika Mareis und Fachlehrerin Anita Firner begrüßt und den Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Die gut vorbereiteten Klassen konnten dabei zum Beispiel den Unterschied zwischen „Europarat“ und „Europäischem Rat“ kennenlernen, aber auch Details aus dem Leben eines Abgeordneten.


Besonderes Interesse fand bei den Schülerinnen und Schülern der Widerspruch in der aktuellen Behandlung von Flüchtlingen in Deutschland, wo doch Deutschland Unterzeichner der Europäischen Menschenrechtscharta ist, und dennoch Menschen in Krisengebiete, wie Afghanistan abschiebe.


Die friedensstiftende Rolle der Europäischen Integration im Rahmen der Europäischen Union hob der Lörracher Wahlkreisabgeordnete hervor, da wir nach drei Kriegen mit Frankreich nun über 70 Jahre friedlich mit unserem Nachbarn zusammenleben – das habe es die letzten 200 Jahre nicht gegeben.


„Viele junge Menschen kennen die Zeit der Grenzkontrollen, der Roaminggebühren und der Zölle nicht mehr, weshalb es besonders wichtig ist, in den Schulen auf die Errungenschaften der Europäischen Union hinzuweisen,“ ist der Abgeordnete Josha Frey überzeugt.

 

 

A. Firner, J. Frey, M. Mareis

 

 


 

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