Ziel- und Leistungsvereinbarung an der Mathilde-Planck-Schule unterzeichnet
Am Mittwoch, 11.03.2026, fand im kleinen Rahmen die Unterzeichnung der Ziel- und Leistungsvereinbarung der Mathilde-Planck-Schule mit dem Regierungspräsidium Freiburg, statt. Die Ziele des Schulentwicklungsprozesses wurden in den letzten Jahren definiert und in Arbeitsgruppen unter der Leitung des Schulleiters Jonathan Dinkel und der stellvertretenden
Schulleiterin Jutta Schepers formuliert.
Zu diesem Anlass waren Brigitte Gass und Martin Müller, Abteilungsdirektor für die Beruflichen vom Regierungspräsidium Freiburg zu Gast. Zunächst stellten verschiedene Lehrkräfte, die an der Erarbeitung des Konzepts beteiligt waren, die strategischen Ziele vor, die die Mathilde-Planck-Schule bis 2030 erreichen will: Demokratiebildung sowie die Digitalisierung von Verwaltung und Unterricht.

Im Mittelpunkt der Präsentation standen die Bedeutung der vereinbarten Ziele für die Schulentwicklung, zugrunde liegende Wirkannahmen sowie die Partizipation der Schülerinnen und Schüler. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte Aula-Prozess, mit dem demokratische Beteiligungsstrukturen an der Schule gestärkt werden sollen. Das Programm „Aula“ soll zum kommenden Halbjahr starten. Darüber hinaus ist angedacht, das Whole-School-Approach-Programm „Frei-Day“ einzuführen. Auch innerhalb der Fachschaften soll die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden: Künftig sollen verstärkt gemeinsame Projekte für den Unterricht entwickelt werden.
Dabei knüpft die Schule bewusst an bereits bestehende demokratische Strukturen an. In der Vergangenheit fanden unter anderem ein Wahlinformationstag sowie eine Jugendkonferenz statt, was demokratische Prozesse unterstützen soll. Außerdem arbeitet einer der aktuellen Seminarkurse in Kooperation mit dem SAK in Lörrach.
Martin Müller betonte die Bedeutung demokratischer Bildung im Schulalltag: „Jede Person in der Schule sollte Demokratie leben“ und unterstrich die Chancen des geplanten Aula-Prozesses, um demokratische Beteiligung im Schulalltag konkret zu gestalten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinbarung liegt auf der Digitalisierung des Unterrichts. Schule sei für viele Schülerinnen und Schüler der zentrale Ort, an dem sie den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz erlernen könnten, erklärten Gass und Müller. KI biete sowohl Chancen als auch Risiken. Dennoch werde es künftig nur noch wenige Berufe geben, in denen auf den Umgang mit KI vollständig verzichtet werden könne. Der kompetente Umgang mit diesen Technologien sei daher ein wichtiges Werkzeug für die Zukunft. In diesem Zusammenhang ist unter anderem geplant, eine Sammlung von Best-Practice-Beispielen zu erstellen, möglicherweise in Anbindung an das landesweite Fachnetz BS.
Erste Schritte im Bereich der Digitalisierung wurden bereits umgesetzt: So wurde an der Schule ein Ticketsystem zur Meldung technischer Probleme eingeführt. Außerdem wurde im Bereich Ausbildungsvorbereitung eine Tabletklasse als Pilotprojekt eingerichtet.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete die offizielle Unterzeichnung der Ziel- und Leistungsvereinbarung durch Martin Müller und Schulleiter Jonathan Dinkel. Im Anschluss kamen die Anwesenden bei einer kleinen Feierstunde zusammen und tauschten sich über aktuelle schulpolitische Entwicklungen sowie über jüngste Wahlergebnisse aus.



